Tankbeatmung und Inertisierung
Oft werden in Behältern, Reaktoren, Zentrifugen oder Rührkesseln der verfahrenstechnischen Industrie Flüssigkeiten mit einer Schutzgasatmosphäre überlagert, um Oxidation oder Kontamination zu vermeiden oder Explosionsschutz sicher zu stellen. Dafür werden je nach Anwendung und Anforderung diverse Armaturen in korrosionsbeständigen Materialien für Drücke von 1 mbar bis 20 bar eingesetzt. Dies sind vor allem selbsttätige mechanische Regler, die unabhängig von Hilfsenergie arbeiten wie z.B. Druckregler für Reduzierung, Überströmen, Differenzdruck und Unterdruck sowie Klappen für Über- und Unterdruck.



Die qualitativ hochwertigen und technisch ausgefeilten Systeme zur Tankbeatmung, Inertisierung, Produktförderung und Sterilisation erlauben eine Reduzierung der Installations- und Betriebskosten bei verbesserter Betriebssicherheit. Die Umweltbelastung wird erheblich reduziert.

Die INSTRUM®-Armaturen werden hauptsächlich zur Inertisierung in prozessnahen Gefäßen und Behältern von typischerweise bis zu 100 m³ Volumeninhalt eingesetzt.  Oft werden sie auch in pharmazeutischen und biotechnologischen Anlagen genutzt, wo besondere Zulassungen wie ATEX, Oberflächengüte, FDA etc.  aber auch besondere konstruktive Eigenschaften wie CIP und SIP erforderlich sind.

Valve Concepts-Armaturen werden sowohl zur Tankbeatmung als auch zur Inertisierung in Behältern beliebiger Größe genutzt. Insbesondere die pilotgesteuerten Systeme weisen eine extrem hohe Regelgenauigkeit auf. Dadurch können kleinste Überlagerungsdrücke mit sehr geringen Hysterese-Effekten bei größtmöglichem Durchsatz realisiert werden.